Dieter Eitz

Vision · erdacht, keine Zusage

Wenn aus dem Team ein Beratungshaus würde

Ein Gedankenspiel: Was ein Unternehmer mit neun KI-Mitarbeitern aus seiner Erfahrung anderen Unternehmen weitergeben könnte — als Beratung für den Einstieg in die Arbeit mit KI.

Vorweg, damit nichts missverstanden wird: Das hier ist eine Vision. Es gibt dieses Beratungshaus nicht, keine Preise, kein Angebot und keine Zusage. Es ist ein Bild davon, wohin der Weg führen könnte.

Wie es dazu kommt

Der Mac brachte das Desktop-Publishing, 1994 kam das Internet in die Unternehmen, heute kommt die künstliche Intelligenz. Bei den ersten beiden Wellen war ich dabei. Bei der dritten arbeite ich jeden Tag mit, mit einem Team aus KI-Mitarbeitern in einer echten Firma. Wer das tut, sammelt Erfahrung, die man sonst nur aus Prospekten kennt.

Was ein solches Haus tun würde

  • Den Einstieg klären. Welche Aufgaben im Betrieb eignen sich für KI, welche nicht, und womit fängt man klein an?
  • Angebote sortieren. Der Markt ist voll von Werkzeugen und von Versprechen. Ein Beratungshaus würde nach klaren Kriterien auswählen, statt dem Marketing-Sprech zu folgen.
  • Kosten und Zeit vorher benennen. In Größenordnungen, die gemessen sind, nicht geschätzt.
  • Cloud oder eigene Hardware abwägen. Nüchtern und mit dem, was man ausprobiert hat.
  • Grenzen ziehen. Was die KI erledigt und was der Mensch bei sich behält: das Geld, die Verträge, die Unterschrift.

Was es nicht wäre

Es wäre kein Versprechen, dass KI jedes Problem löst, und keine Abkürzung an der eigenen Arbeit vorbei. Es wäre auch keine bestehende Firma. Ob aus dem Gedankenspiel je etwas wird, ist offen.